Gefahrgutzug des Landkreises Cloppenburg übt in Emstek

An einem speziellen Abrollbehälter „AB-Übung“ wurden verschiedene Leckstellen simuliert, die dann mit den unterschiedlichsten Materialien vom Gully-Ei bis zum Moosgummi abgedichtet werden mussten.
Abgerissene Rohrleitungen können mit einem speziellen Gerät, der Unika-Kupplung verschlossen werden, um dann Flüssigkeiten kontrolliert abpumpen zu können.
Auch der Doppelkammerschlauch, zum Eingrenzen und Rückhalten von wassergefährdenden Flüssigkeiten und kontaminiertem Löschwasser, kam zum Einsatz.

Reinhard Vaske, Zugführer des Gefahrgutzuges des Landkreises Cloppenburg, hatte zu einem Gefahrgut-Übungstag nach Emstek auf das Gelände der Feuerwehr Emstek eingeladen. 49 Mitglieder der Gefahrgutgruppen aus den Wehren Cloppenburg, Emstek, Friesoythe, Garrel und Löningen waren der Einladung gefolgt.

Bei Unfällen mit Gefahrgut ist immer wieder spezielles Fachwissen gefordert. Gefahrgutunfälle wie vor kurzem der Ammoniakaustritt bei einer Großschlachterei in Westeremstek stellen nicht nur eine besondere Gefahr für die unmittelbar betroffenen Personen oder die Umwelt dar, auch den Einsatzkräften fordern diese oft brisanten Lagen nicht nur körperliche Fitness, sondern auch besondere Fähigkeiten im Umgang mit dem umfangreichen Equipment ab.

Wichtigstes Ziel des Gefahrgut-Übungstages war es, in lockerer Atmosphäre, die Handhabung von speziellen Mitteln zum Abdichten von Leckagen, das Auffangen von giftigen oder ätzenden Flüssigkeiten sowie das Fördern von Gefahrstoffen mit Förderpumpen zu vertiefen. Zum Abschluss der Ausbildung zeigte sich Gefahrgutzugführer Reinhard Vaske dann auch zufrieden mit Engagement der Teilnehmer und bedankte sich bei seinem Stellvertreter Clemens Themann für die Ausarbeitung der Stationsausbildung. Den teilnehmenden Feuerwehrkameraden dankte er, dass sie wieder einen freien Tag für die Feuerwehr geopfert hatten.

...der Tag in Bildern.